Konsum statt Kultur - Muss es wegen fehlender Gelder zu einem Kulturaus in Lutzemburg kommen?
22.07.26 19:04
von Johanna
Das es in Lutzemburg reichlich Essensstände gibt, ist wahrscheinlich Niemandem entgangen. „Unser Staat besteht zu 90% aus Süßigkeitsständen.“ meinte schon die Präsidentin bei ihrer heutigen Eröffnungsrede. Die Essensangebote liegen deutlich in der Überzahl. Ganz im Gegenteil zu den Kulturangeboten, welche eindeutig einen kleineren Teil unseres Staates ausmachen. Eine Förderung durch den Staat wäre deshalb durchaus angebracht, doch bisher sieht es eher nicht danach aus. Finanziell sieht es für die Kulturangebote nicht gut aus, denn statt Einnahmen, machen sie nur Ausgaben, beispielsweise für Wahren und Miete. Laut einem Mitglied des „Kino- und Kulturwerkstatt“ sei Geld einnehmen zwar nicht das Ziel, da sie nicht Profit orientiert seien, aber eine Unterstützung des Staates wäre, gerade deshalb, wünschenswert. Ebenfalls dieser Meinung sind die Mitglieder der „Zelle“, denn sie wollen sich nicht auf Profit konzentrieren, sondern darauf, das Schüler die Möglichkeit haben, sich kreativ auszuleben. Die Kulturbetriebe würden Unterstützung nicht nicht nur in finanzieller Form begrüßen, sondern auch durch Werbung oder Verringerung der Miete. Das es bisher durch den Staat keine Unterstützung gegeben hat, enttäuscht sie.
„Wie stehen sie dazu das es so viele Essensstände gibt und so wenig Kulturläden und ihr trotzdem nicht subvensioniert werden?“
„[...] Ich finde, das ist ein großes Problem hier im Staat.“
Allerdings ist die fehlende Unterstützung vom Staat nicht das einzige Problem der Kulturbetriebe, denn es fehlt auch an Nachfrage, besonders im Vergleich zu den Essensständen. Beispielsweise beim „KreativEck“. Im Gegenteil zu den anderen Kulturbetrieben, verkauft dieser Betrieb zwar Kunst und auch Kursangebote, doch sie machen keine großen Einnahmen, trotz vergleichsweise günstiger Preise. Allerdings sei dies nichts neues, denn das die Menschen lieber essen, als Kunst kaufen, zeigte sich, laut diesem Betrieb, bereits beim Donaufest. Es hätte gar nicht erst so viele Essensbetriebe geben dürfen, denn sie hätten zwar direkt nichts dagegen, aber Essen verdrängt eben oft die Kunst, meinen sie. Auch der „Kino- und Kulturwerkstatt“ Betrieb ist der Meinung, das die Verteilung maßlos sei und Niemand so viel essen könne.
„Ich hoffe […] das irgendwann die Menschen einfach gesättigt sind und dann innerlich […] Hunger nach Kultur und Kreativität verspüren.“
„Alle sagen: Och, Kunst, da kauf ich mir lieber ein Döner dafür.“
Johanna Kristen(9a), Lutz of News
„Wie stehen sie dazu das es so viele Essensstände gibt und so wenig Kulturläden und ihr trotzdem nicht subvensioniert werden?“
„[...] Ich finde, das ist ein großes Problem hier im Staat.“
Allerdings ist die fehlende Unterstützung vom Staat nicht das einzige Problem der Kulturbetriebe, denn es fehlt auch an Nachfrage, besonders im Vergleich zu den Essensständen. Beispielsweise beim „KreativEck“. Im Gegenteil zu den anderen Kulturbetrieben, verkauft dieser Betrieb zwar Kunst und auch Kursangebote, doch sie machen keine großen Einnahmen, trotz vergleichsweise günstiger Preise. Allerdings sei dies nichts neues, denn das die Menschen lieber essen, als Kunst kaufen, zeigte sich, laut diesem Betrieb, bereits beim Donaufest. Es hätte gar nicht erst so viele Essensbetriebe geben dürfen, denn sie hätten zwar direkt nichts dagegen, aber Essen verdrängt eben oft die Kunst, meinen sie. Auch der „Kino- und Kulturwerkstatt“ Betrieb ist der Meinung, das die Verteilung maßlos sei und Niemand so viel essen könne.
„Ich hoffe […] das irgendwann die Menschen einfach gesättigt sind und dann innerlich […] Hunger nach Kultur und Kreativität verspüren.“
„Alle sagen: Och, Kunst, da kauf ich mir lieber ein Döner dafür.“
Johanna Kristen(9a), Lutz of News
